„Die Insel liest“ – auch in Coronazeiten

26. November 2020
Von Meerschweinchen und Monsterfängern; einem Zombie, der nicht lesen kann und einer etwas anderen Preisverleihung.
Trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fanden auch in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen im Rahmen der Wilhelmsburger Lesewochen „Die Insel liest“ statt. Auch wenn größere Lesungen und Theaterausführungen im Bürgerhaus, in den Bücherhallen und im Tor zur Welt ausfallen mussten, drehte sich auch in diesem November in sämtlichen Schulen und Kitas der Elbinsel eine Woche lang alles rund ums Lesen und Schreiben, um Bücher, Geschichten, Wörter und Sprache.
Obwohl der traditionelle Lesetag im Bürgerhaus Wilhelmsburg, an dem normalerweise rund 200 Kindern aus allen zehn Grundschulen teilnehmen, nicht stattfinden konnte, musste der Lesewettbewerb der Viertklässler*innen nicht ausfallen. Die Kinder lasen vor der Kamera und die Jury konnte sich aus der Ferne davon überzeugen, wie viele lesestarke Kinder die Schulen der Elbinseln immer wieder hervorbringen. Besonders überzeugen konnte diesmal Aysel aus der 4a der Grundschule Kirchdorf, die den ersten Platz belegte.
 
 
Auch die Verleihung des Preuschhof-Preises 2020 an den Kinderbuchautor Christian Tielmann (für das Erstlesebuch „Ein Kaugummi für die Mumie“, Fischer/Duden) fand diesmal virtuell statt. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Übergabe des Preispokals – der von der Wilhelmsburger Künstlerin Bente Wolke gestaltete „Wilhelmsburger Plattfisch“ – dar.
Wie Vorjahres-Preisträgerin Cally Stronk und ihr Nachfolger Christian Tielmann, dieses Problem kreativ zu lösen wussten, kann in dem Videoverfolgt werden.
 
„Die Insel liest“ ist ein Projekt der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg, gefördert vom Wilhelmsburger Bildungsfonds (aktuelle Förderer: Mankiewicz Gebr. &Co., Aurubis AG, Holger-Cassens-Stiftung).

Preuschhof-Preis 2020