Januar 2012


Mittwoch, 18. Januar, 9:30–13:00 Uhr

Workshop-Reihe

[Such]Bewegungen zwischen den Kulturen

Interkulturell arbeitende Organisationen müssen sich den Veränderungsprozessen in der deutschen Bevölkerungsstruktur immer wieder aufs Neue stellen. Heute hat ein Drittel der Gesellschaft einen so genannten Migrationshintergrund. Dazu kommt eine Vielfalt verschiedener Subkulturen, die nicht notwendigerweise etwas mit Einwanderung zu tun haben und gemeinhin bei der Verwendung des Begriffs Interkultur nicht mitgedacht sind.
Die Reihe sucht Antworten auf die Frage: Was heißt heute Interkultur? Die Veranstaltungen richten sich hauptsächlich an Interessierte und AkteurInnen in der interkulturellen Arbeit. Die Reihe wird in den Monaten März bis Juni fortgesetzt und insgesamt sechs Workshops umfassen.

In Kooperation mit der Werkstatt 3, Altona
Förderung: Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

Thema des Workshops am Mittwoch, 18. Januar, 9:30–13:00 Uhr

Multikulti? Interkultur? Transkultur?

Leitung: Christine Tuschinsky (Ethnologin, Beraterin und Trainerin in den Bereichen Diversity Management und Interkulturelle Orientierung)

Wo stehen wir als VeranstalterInnen interkultureller Projekte in der Gemengelage der Begriffe? Welche unterschiedlichen Perspektiven und Intentionen sind mit ihnen verbunden und wie bewerten wir sie?
Im Workshop geht es um die Klärung und Diskussion von aktuell gebräuchlichen Begriffen und die Selbstverortung der Teilnehmenden. Wir nehmen auch Ziele in den Blick: Welche Richtung soll die Entwicklung der Diskurse nehmen? Und wie können wir sie beeinflussen?
In Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.

Teilnahmegebühr 6,00 €

Anmeldung bis zum 8.1.12 unter fkj@werkstatt3.de
oder telefonisch unter 39 80 53 60

Veranstaltungsort W3, Seminarraum 1. OG
Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg


Der nächste Workshop der Reihe [Such]Bewegungen zwischen den Kulturen findet am 28. Februar statt (siehe dort)


Sonntag, 22. Januar, 11:00 Uhr

SonntagsPlatz

Kucken. Essen. Machen.

Zuerst:

Figurentheater Heinrich Heimlich

Frederik

Ein Farbschattenpuppenspiel für Kinder ab 4 Jahren

 
Frederik, der Kleinste der Feldmausfamilie, möchte schon mithelfen, wenn die Vorräte für den Winter gesammelt werden müssen. Doch immer kommt ihm etwas dazwischen – die Welt ist so schön und es gibt so viel zu entdecken! 
Und so steht Frederik mit leeren Händen da, wenn die Anderen ihre Vorräte in die Höhle tragen. Kein Wunder, dass sie über Frederik den Kopf schütteln ... 
Als Frederik jedoch an einem tristen Wintertag seine „Vorräte“ auspackt, zeigt sich, dass man auch Farben und Lieder mit anderen teilen kann. So übersteht die Mäusefamilie gut gelaunt die Zeit bis zum Frühling.
 
Eine poetische Geschichte zum Schmunzeln über die Schwierigkeiten eines kleinen Träumers und darüber, wie er sich zuletzt doch noch nützlich machen kann.

Eintritt: 2,50 €


Danach:

Familienmittagstisch

Kartoffelsuppe - mit Wurst und ohne.

Der Mittagstisch ist eine Kooperation mit der KOCHBURG und kostet 3 € (Essen, inkl. Selter)



Und zu guter Letzt:

Mitmachaktion

mit Marion

Mäuse sammeln Nüsse. Und ihr bitte auch, und bringt sie mit! Walnussschalen. Aus denen werden dann Mäuse und Nussklappern gebastelt.

Mitmachen ist umsonst!

Sonntag, 22. Januar, 15:30 Uhr

Dr. Sound im Einsatz – Der gemeine Klangschlurg

Verschluckte Klänge und Musik von Richard Strauss, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini und Paul Hindemith.

mit

ensemble:acht

Guido Schäfer [Klarinette], Christian Kunert [Fagott], Christoph Moinian [Horn], Annette Fehrmann [Violine], Esther Przybylnski [Viola], Ingo Zander [Violoncello], Stefan Schäfer [Kontrabass]

Moderation: Sebastian Dunkelberg
Schauspieler: Georg Münzel
Dialoge: Angela Gerrits

Der gemeine Klangschlurg ist ein würdiger Gegenspieler für Dr. Sound. Leider. Denn der Klangschlurg ist eine wirklich hinterhältige Maschine, die alle Klänge wegsaugen kann, so dass sie unhörbar werden. Das ist natürlich nicht hinzunehmen für einen Klangforscher, der wie ein Geheimagent im letzten Moment die Welt … nein: die Klänge retten muss.

Immerhin hat Dr. Sound es bereits geschafft, den Klangschlurg festzusetzen. Aber er bleibt immer noch gefährlich. Denn das gemeine Ding muss noch entschärft werden, sonst kann er immer noch alle Töne um ihn herum wegsaugen. Was sollten die armen Musiker vom ensemble acht dann machen? Und was würde mit all der schönen Musik geschehen?

Das wäre nicht auszudenken! Also hat der geniale Wissenschaftler keine Mühe gescheut und herausgefunden, dass zum Entschärfen drei Geräusche erraten und herbeigeschafft werden müssen. Das ist für einen allein unmöglich. Deshalb muss jeder – auch wenn er noch so klein sein mag – bei der Suche helfen. Nur gemeinsam ist es zu möglich, den gemeinen Klangschlurg zu entschärfen!

Eintritt: 4,00 Euro

Info/Tickets: www.elbphilharmonie.de 040/35766666 und im Bürgerhaus
Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte, Elbphilharmonie Kompass